03/07/2026 0 Kommentare
Neuigkeiten zu Laaken – Verkauf von Kirche und Gebäuden
Neuigkeiten zu Laaken – Verkauf von Kirche und Gebäuden
# Aktuelles

Neuigkeiten zu Laaken – Verkauf von Kirche und Gebäuden
Neuigkeiten zu Laaken – Verkauf von Kirche und Gebäuden
2026-02-12 13:43 von dbk

„Wir müssen sämtliche Gemeindeglieder im Einzugsgebiet Laaken umfassend informieren“, war die einhellige Meinung in der Presbyteriumssitzung im Dezember 2025. Daraufhin verfasste Pfarrer Kai Berger in seiner Funktion als Vorsitzender des Presbyteriums einen detaillierten Brief an alle Haushalte des Gemeindebezirks rund um die Ev. Kirche in Laaken/Eschensiepen, in dem er die Sanierungskosten, die Rückgänge von Gemeindegliedern und Kirchensteuern, die geringe Nutzung, die Entlastung der Gemeindekasse durch ei-nen Verkauf und die Zustimmung des Kreissynodalvorstands (KSV) erläuterte. Wer an dem Inhalt dieses Briefs genauer interessiert ist, kann gerne eine Kopie bei Kai Berger erbitten.
Auch in der Christvesper an Heiligabend in der voll besetzten Kirche in Laaken ging Pfarrer Berger empathisch und sensibel auf die Emotionen ein, die die Stilllegung der Gottesdienststätte und der anstehende Verkauf der Laaker Kirche und Gebäude mit sich bringen. Er betonte, dass dies der letzte Weihnachtsgottesdienst, aber noch nicht der allerletzte Gottesdienst in dieser Kirche sei, da ein offizieller Abschiedsgottesdienst für 2026 geplant sei. Ein Termin dazu stand jedoch bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
In der Sondersitzung am 7. Januar 2026 beschäftigte sich das Presbyterium erneut intensiv mit dem Thema „Laaker Kirche und Gebäu-de“. Es erkannte, dass ein Verkauf auch nach Vorliegen eines Wertgutachtens sehr komplex und „nicht mal eben“ durchführbar ist, da noch einige Entscheidungen zu treffen und etliche Punkte zu berücksichtigen sind. Das Presbyterium muss also sorgfältig abwägen und diskutierte ausführlich über Themen wie Erbpacht oder Verkauf, Verkauf einzelner Gebäude/Grundstücke oder des gesamten Kom-plexes, Bieterverfahren oder Konzeptvergabeverfahren, Verkauf der Glocken und der Orgel, Verkauf durch Presbyterium oder durch Makler etc.
Am Ende wurde beschlossen, eine Vermarktung des gesamten Gebäude- und Grundstückskomplexes im Paket anzustreben. Grundsätzlich wäre aber auch ein Verkauf an mehrere Käufer denkbar, wenn eine Vereinbarung getroffen wird, dass der gesamte Komplex zeitgleich vermarktet wird.
Um diese wichtige Aufgabe professionell zu erfüllen, hat das Presbyterium einen erfahrenen Immobilienmakler mit dem Verkauf beauftragt. Dieser wird sich sowohl an die Personenkreise wenden, die bereits vor einigen Monaten Interesse an den Gebäuden angemeldet haben, als auch an neue, die für einen Kauf in Frage kommen könnten. Dabei soll der Wunsch, die Laaker Kirche und Gebäude einer sozialen Nutzung zuzuführen, berücksichtigt werden.
Susanne Niepmann
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