Neue Perspektiven für unsere Kirche & Gebäude in Laaken: Verkauf mit Zukunft

Neue Perspektiven für unsere Kirche & Gebäude in Laaken: Verkauf mit Zukunft

Neue Perspektiven für unsere Kirche & Gebäude in Laaken: Verkauf mit Zukunft

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Neue Perspektiven für unsere Kirche & Gebäude in Laaken: Verkauf mit Zukunft

Es war ein denkwürdiger Freitagnachmittag Anfang Mai. Das Presbyterium hatte gerade erst wenige Wochen zuvor die umfangreiche Dokumentation bei den relevanten Stellen in der Kirchenverwaltung, d. h. im Kirchenkreis Wuppertal und in der Ev. Kirche im Rheinland, eingereicht und dem Immobilienmakler den offiziellen Auftrag erteilt, potenzielle Käufer für den Laaker Kirchgebäudekomplex zu finden, als uns letzterer den Namen eines Wuppertaler Unternehmers als ernsthaften Interessenten nannte. An dem zügig vereinbarten Termin in Laaken nahmen vom Presbyterium Heike Baggen, Heidi Ebel und ich teil. Wir lernten Jörg Heynkes in einer angenehmen Gesprächsrunde kennen: einen sympathischen, zielorientierten Unternehmer mit Visionen und viel Erfahrung in der Immobilienentwicklung. Er hat in der Vergangenheit z. B. die Projekte „Klimaquartier Arrenberg“ und „Gut Einern“ erfolgreich entwickelt und beschreibt sich selbst als Unternehmer, Projektentwickler, Aktivist und Autor.

Nach einer kurzen Vorstellung aller Beteiligten erklärten Heike Baggen und Heidi Ebel, wie sich das Presbyterium die Zukunft der Gebäude in Laaken bestenfalls vorstelle: Erhalt der Kita, Erhalt der Wohnungen zugunsten der Mieter und für die Kirche eine soziale Nutzung (oder ggf. Umbau in eine soziale Einrichtung). Schnell stellten wir eine Übereinstimmung unserer Wünsche mit den Plänen von Herrn Heynkes fest – man merkte ihm seine Begeisterung für dieses Projekt direkt an. Und wir konnten es kaum glauben! Sehr bald danach arbeiteten alle Beteiligten daran, den Verkauf schnellstmöglich voranzutreiben. Dabei war jedoch klar, dass sich das noch etwas hinziehen würde, da noch Beschlüsse im Presbyterium gefasst, Gremien informiert sowie weitere Genehmigungen der Kirchenverwaltung und des Landeskirchenamts eingeholt werden mussten. In der Zwischenzeit war Jörg Heynkes nicht untätig, sondern nahm bereits Kontakt zur Kita-Leitung und zu den Mietern der Gemeindegebäude auf – mit der Information, dass alle Mietverhältnisse weiter bestehen bleiben würden. Noch besser: Es wurden schon Modernisierungsmaßnahmen für die Wohnungen und für die Kita angekündigt! Halleluja! Erleichterung und Freude im Presbyterium waren riesengroß – zum einen, weil nach so kurzer Zeit ein engagierter Käufer gefunden wurde und zum anderen, weil unsere Wunschvorstellungen für die Entwicklung in Laaken tatsächlich realisiert werden würden.

Am 16. Juni war es dann soweit: Pfarrer Kai Berger als Vorsitzender des Presbyteriums und Frank Kühn, sein Stellvertreter, fuhren zur Vertragsunterzeichnung zum Notar. Alles erledigt!? Nein, leider noch nicht ganz: Es fehlte noch die - zwar nur noch formelle, aber – unabdingbare Genehmigung des Landeskirchenamts. Und die ließ auf sich warten … Am 20. Juli – endlich – erfuhr Heidi Ebel vom Vorliegen des Dokuments in Elberfeld und nahm es in die Hand, es höchstpersönlich zum Notar zu bringen. Denn ohne die Genehmigung des Landeskirchenamts wäre der Kaufvertrag nicht rechtskräftig. Einen Tag später erfuhr das Presbyterium, dass Jörg Heynkes‘ schöne Pläne, die Kirche als Ort für standesamtliche Event-Trauungen umzugestalten, an der Absage des Wuppertaler Standesamts gescheitert ist … Sehr, sehr schade! Stattdessen wird der Unternehmehmer nun engagiert seinen Alternativplan umsetzen: Umbau der Kirche zu behindertengerechten Wohnungen. Und das ist wiederum eine gute Nachricht!

Susanne Niepmann

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